Archiv für den Monat: Oktober 2016

Nach der LaKo ist vor dem Wahlkampf

Die nrwjusos haben auf ihrer Landeskonferenz am 8./9. Oktober einen neuen Landesvorstand gewählt und mit ihrem Arbeitsprogramm den Weg für die nächsten zwei Jahre bestimmt. Dabei blieb immer im Blick, dass uns in NRW 2017 zwei wichtige Wahlkämpfe erwarten.

Die Jusos Bochum waren natürlich mit ihren Delegierten in Mönchengladbach, um die Richtung des Landesverbandes in den nächsten zwei Jahren mitzubestimmen. Die nrwjusos setzen ihre erfolgreiche Kampagne für mehr öffentliche Investitionen fort und entwickeln dabei das Motto der Landesregierung „Kein Kind zurücklassen“ ganzheitlich weiter zu „Keinen Menschen zurücklassen“. Investitionen in Bildung und Infrastruktur sorgen nicht nur für Wachstum, sondern ermöglichen auch mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Die LaKo verlief dabei auch aus Bochumer Sicht erfolgreich, da alle von uns mitgetragenen behandelten Anträge angenommen wurden. Ebenso trugen wir zur Debatte durch Änderungsanträge bei, vor allem als es um die Analyse der Folgen zunehmender Ungleichheit ging. Insbesondere freut es uns, dass der von uns initiierte und eingebrachte Antrag, sich klar gegen die antisemitische BDS-Bewegung zu positionieren einstimmig angenommen wurde. Damit sagt der größte Juso-Landesverband ganz deutlich, dass er sich gegen den Hass auf Israel wendet.

Im kommenden Jahr gilt es zu kämpfen, für soziale Gerechtigkeit mit einer starken Sozialdemokratie und gegen den Rechtspopulismus. Wir sind auf jeden Fall dabei.

Landesregierung bringt 49 Mio. € für Schulsanierung nach Bochum

Im Rahmen des Programms „Gute Schule 2020“ der SPD-geführten Landesregierung werden bis 2020 49 Mio. € für die Sanierung Bochumer Schulen bereitgestellt. Als Jusos begrüßen wir die Investitionen der Landesregierung in die Zukunft unseres Bundeslandes. Nicht nur werden damit die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler verbessert, gleichzeitig ist ein großes Sanierungsprogramm ein Impuls für die lokale Wirtschaft, an die Aufträge vergeben werden.

Für uns als Jusos ist allerdings klar, dass es bei dem von der Landesregierung aufgelegten Programm nicht bleiben kann. Es braucht eine Verstetigung der Investitionen in unser Bildungssystem, auch damit der Investitionsstau der vergangenen Jahre aufgelöst werden kann. Daneben müssen die Berufe im Bildungssektor aufgewertet und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Die nrwjusos haben mit ihrer Kampagne schon klar gemacht, worum es geht: „Zukunft gibt‘s nicht für lau.“