Boykotteure boykottieren – Kein Ruhr-Uni-Raum für BDS!

Die Jusos Bochum verurteilen die geplante Bereitstellung von Räumen der Ruhr-Universität für AktivistInnen der antisemitischen BDS-Bewegung. Diese will über ihre Aktivitäten am 18. März in einem Raum des universitären Blue Square berichten.

Boycott, Disinvestments, Sanctions (BDS) sollen Israel ökonomisch in die Knie zwingen, das Ziel ist das Ende des Staates. Aber auch der kulturelle Austausch wird bekämpft, der Boykott richtet sich ebenso gegen israelische KünsterInnen und WissenschaftlerInnen, sofern sie nicht die Ablehnung Israels propagieren. Dies widerspricht dem Geist einer Universität. Kein anderer Staat der Welt wird durch eine derartige Kampagne bedroht. Die Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern finden in der BDS-Bewegung keinerlei Beachtung, sofern sie nicht dem Kampf gegen Israel nutzen. Wir finden es unerträglich, dass gerade in Deutschland unter Nutzung der Ressourcen einer öffentlichen Universität Hetze gegen Israel betrieben wird.

Wir fordern die Ruhr-Universität Bochum dazu auf, ihre Räume nicht für derartige antisemitische Kampagnen zur Verfügung zu stellen. Gegen jeden Antisemitismus!

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