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Neumitgliedertreff der Jusos Bochum am 24. Februar

Ganz herzlich laden wir alle unsere Neumitglieder zum Neuitgliedertreff ein.

Wenn ihr kommen wollt, dann gebt bitte unter info@jusos-bochum.de bis zum 20. Februar bescheid. Solltet ihr trotz Zusage doch nicht können, dann sagt bitte ab.

Genaueres findet sich in der Einladung: Einladung Neumitgliedertreff

Wir hoffen darauf, viele von euch am 24. Februar kennenzulernen. Ansonsten könnt ihr auch gern zu einem unsere regulären Treffen kommen. Jeden Mittwoch um 19 Uhr im Sitzungsraum des Fritz-Husemann-Haus.

Pressemitteilung – Jusos Bochum werben vor Mitgliederentscheid gezielt um Eintritte

Nachdem der SPD-Bundesparteitag den Weg frei gemacht hat für Koalitionsverhandlungen werben die Jusos Bochum zusammen mit der Juso-Hochschulgruppe Bochum aktiv um neue Mitglieder. Junge Menschen, die sich zu den Werten der SPD bekennen und die Große Koalition ablehnen, werden dazu aufgefordert, sich jetzt der Partei anzuschließen.

Die Anwerbeaktion unter dem Motto „Tritt ein, stimm mit Nein“ nimmt die gerade unter jungen Menschen weit verbreitete Ablehnung einer erneuten Großen Koalition auf. „Diesen Menschen wollen wir deutlichen machen, dass sie als SPD-Mitglieder mitbestimmen können.“, fasst der Vorsitzende der Jusos Bochum, Martin Schottek, den Gedanken hinter der Aktion zusammen. Um kurzfristige Mitgliedschaften geht es dabei nicht. „Die SPD muss langfristig so stark werden, dass eine Diskussion über eine Große Koalition nicht nötig ist. Deshalb freuen wir uns über alle Neumitglieder, die auch nach der Abstimmung für eine progressive SPD kämpfen.“, stellt Jasmin Delveaux, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe Bochum, klar. Für die Jusos Bochum steht fest, dass eine Erneuerung der SPD auch viele neue Gesichter und Ideen braucht. Die Kampagne der Jusos ist hierzu ein Beitrag, sie wollen sowohl in der persönlichen Ansprache als auch in sozialen Medien für einen Eintritt in die SPD werben und haben hierzu eigens Material erstellt. Erste Erfahrungen zeigen, dass dieses von den Angesprochenen gut angenommen wird. Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten werden dieses auch bis zum Stichtag fleißig verteilen.

 

Jusos Bochum gegen GroKo

Am 17. Januar stand das Treffen der Jusos Bochum ganz im Zeichen der Sondierungsergebnisse der Parteispitzen von Union und SPD. Nach ausführlicher Darstellung und Diskussion sind sich die JungsozialistInnen einig, dass die SPD auf dieser Grundlage keine erneute Regierungsbeteiligung anstreben sollte. Daher fordern die Jusos Bochum die Delegierten ihrer Stadt dazu auf, auf dem Bundesparteitag am kommenden Sonntag gegen Koalitionsverhandlungen zu stimmen.

„Die Jusos Bochum haben es sich nicht leichtgemacht. Wir haben ganz bewusst abgewartet, bis die Verhandlungsergebnisse auf dem Tisch liegen. Wichtig ist uns, dass das Wirken der SPD das Leben vieler Menschen verbessert. Dahingehend sind diese Ergebnisse eine große Enttäuschung.“, fasst der Vorsitzende Martin Schottek die Haltung der Jusos Bochum zusammen. Es zeigt sich, dass eine Koalition mit der Union nicht die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben kann. Die Jusos sehen zwar einzelne Erfolge der SPD, doch die Sondierungsergebnisse als Ganzes bleiben deutlich hinter notwendigen Reformen zurück oder gehen sogar komplett in die falsche Richtung. So ist der geplante soziale Arbeitsmarkt viel zu klein gedacht, wird das Kooperationsverbot im Bildungsbereich letztendlich nicht abgeschafft und auch der kommunale Altschuldentilgungsfond ist nicht mehr als ein Prüfauftrag. Weitere strukturelle Entlastungen der Kommunen sind nicht geplant. Auch beim brennenden Thema Wohnungsbau und steigende Mieten, zeugt das Papier von wenig Ehrgeiz. „Wir glauben deswegen nicht, dass Bochum von einer erneuten Großen Koalition profitieren würde.“, meint Laura Meier, stellvertretende Juso-Vorsitzende, dazu. Für Empörung sorgte bei den JungsozialistInnen die Verankerung einer Obergrenze für Geflüchtete und die restriktive Regelung des Familiennachzugs. In diesem Feld zeigt sich ein Durchmarsch der Konservativen, für die Jusos absolut inakzeptabel.

Auf Grundlage ihrer Diskussion fordern die Jusos Bochum daher die Delegierten der SPD Bochum dazu auf, die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abzulehnen. Im Falle eines Mitgliederentscheids empfehlen die Jusos allen Mitgliedern der SPD Bochum gegen die Große Koalition zu stimmen.

Schwarz-Gelb schafft Sozialticket ab – Politik gegen die Armen

Die Landesregierung aus CDU und FDP schafft das Sozialticket bis 2020 ab. Schon 2018 soll der Zuschuss des Landes reduziert werden, um dann in drei Jahren komplett zu entfallen. Wir Jusos sind erschüttert über die soziale Kälte von Laschet und Co. Mobilität sichert Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, sie wird gebraucht um den Alltag zu bewältigen.

Mit dieser Maßnahme zeigt sich, dass die Armen in NRW für CDU und FDP keine Rolle spielen. Der Landeshaushalt hat eine Milliardengröße, aber 40 Mio. € sind diese Menschen den Damen und Herren nicht wert. Besonders bitter ist diese Maßnahme, da CDU und FDP erst kürzlich 139 neue Stellen in Ministerien geschaffen haben. Zur Versorgung der eigenen Leute war anscheinend Geld da.

Wir sind uns sicher, die rund 300.000 BezieherInnen des Sozialtickets werden sich gut daran erinnern, wer es ihnen weggenommen hat. Und wo nicht, werden wir sie gern erinnern.

Kommentar zum Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen

Von Christopher Wysotzki

Gestern (am 08.11.2017) haben die sogenannten „Wirtschaftsweisen“ ihr Jahresgutachten für das Jahr 2017 und 2018 abgegeben. In der Konjunkturprognose wird bei aktueller Wirtschaftslage für 2017 ein Wachstum um 2,0% und für 2018 sogar ein Wachstum von 2,2% erwartet. Hört sich erstmal gut an, was aber befremdlich ist, sind die Empfehlungen der WirtschaftswissenschaftlerInnen:

1. Einkommenssteuer senken
2. Beiträge zur Arbeitslosenversicherung senken
3. Kein Mindestlohn für Praktikanten
4. befristete Arbeitsverträge erhalten

Da wär mir fast der Kaviarcracker ins Champagnerglas gefallen. Wie kann man bei einer guten Wirtschaftslage und bei einer Prognose, die nochmals besser ist, solche Forderungen stellen? Die Forderungen sorgen natürlich dafür, dass es der Wirtschaft noch besser geht.
Doch Wirtschaften ist kein Selbstzweck! Wir wirtschaften doch nicht, damit es der Wirtschaft gut geht. Wir wirtschaften, damit es den Leuten in diesem Land gut geht. Diese Forderungen sorgen einzig und allein dafür, dass die arbeitende Bevölkerung, die dieses Wirtschaftswachstum erarbeitet, am wenigsten davon hat und die Konzerne noch mehr Gewinne einfahren, die nicht der Allgemeinheit zu Gute kommen. Gerade in unserer jetzigen Situation, in der die #schwampel sich formiert und somit eine sehr wirtschafts-liberale und arbeitgebernahe Regierung formt, müssen wir dringender denn je auf solche absolut schwachsinnigen Forderungen reagieren. Dieses Gutachten darf nicht der Grundbaustein für die Wirtschaftspolitik der neuen Regierung werden!

Gründung der Juso-SchülerInnen

Am Sonntag fand pünktlich zu Beginn der Herbstferien die offizielle Neugründung unserer SchülerInnengruppe statt. Gewählt wurde das neues Sprecherteam, bestehend aus Sprecher Jan Eric Wolf und den StellvertreterInnen Lara Werdehausen sowie Leon Machunze.WhatsApp Image 2017-10-22 at 18.34.29

Die SchülerInnen werden sich gemeinsam für die Idee eines gerechten Bildungssystems einsetzen und anregende Debatten führen. Mit ihrem Einsatz möchten sie gemeinsam mit den Jusos innerhalb der SPD für sozialdemokratische Grundwerte einstehen und dafür sorgen, dass auch die Belange von Schülerinnen und Schülern bei der politischen Themensetzung und Diskussion nicht zu kurz kommen. Die SchülerInnengruppe möchte sich besonders beim Juso-Vorsitzenden Martin Schottek bedanken, der bei der Organisation der heutigen Veranstaltung geholfen hat und das Tagespräsidium geführt hat. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Helferinnen und Helfern in der MPZK.

Jusos wählen neuen Vorstand und diskutieren mit Axel Schäfer

Die Jusos Bochum haben auf ihrer Unterbezirkskonferenz am 24. Juni ihren Vorstand neugewählt. Dabei wurde Martin Schottek als Vorsitzender und Jascha Dröge, Laura Meier und Lea Zindel als StellvertreterInnen bestätigt. Mit Hannah Dißelbeck, Laurin Friedrich und Christopher Wysotzki ist das erneuerte Führungsgremium der Jusos komplett.

Als besonderen Gast durften die Jusos Bochum Axel Schäfer, MdB begrüßen. Er stimmte die anwesenden Mitglieder auf den kommenden Wahlkampf ein. In Vorausnahme der kommenden Woche, betonten die Jusos in der anschließenden Diskussion nochmal die Wichtigkeit der Ehe für Alle. Mit großer Disziplin wurden anschließend noch Anträge beraten.

„Die Konferenz zeigt nochmal unsere Stärke als diskussionsfreudiger und inhaltlich starker Verband.“, fasst der wiedergewählte Vorsitzende Martin Schottek den Tag zusammen. „Jetzt geht es darum, stark in den Bundestagswahlkampf zu gehen und entschiedene Opposition zur schwarz-gelben Landesregierung zu sein. „

Ein besonderer Dank gilt nochmal Anna Lietz, Frederic Sporck und Thorben Sundermeier, die in den letzten zwei Jahren als Vorstandsmitglieder die Jusos Bochum geprägt haben.

Kein Grund zu feiern – Der Equal-Pay-Day wird 10

10 Jahre Equal Pay Day! Dieses Jubiläum ist keines zum Feiern. Nein, es erinnert uns jährlich daran, dass Frauen und Männer nach dem Gesetz zwar gleichberechtigt sind, nur ganz offensichtlich nicht, wenn es um die Bezahlung geht. Dabei steht im Grundgesetz Artikel 3: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. Getan hat sich hier bisher wenig!

10 Jahre Equal Pay Day, sollte der Regierung zu denken geben. Ein Lohnunterschied von 21% zwischen den Geschlechtern ist nicht zu rechtfertigen. Frauen und Männer haben für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn verdient!

Es ließe sich annehmen, dass im Jahr 2017 solche Themen keine Rolle mehr spielen sollten. Tun sie jedoch. Leider! Nach wie vor werden Frauen diskriminiert, in der Bezahlung und im Arbeitsleben. Wieso? Weil in unserer Gesellschaft nach wie vor die Einstellung vorherrscht, dass Frauen für die Kindererziehung zuständig seien und Männer für das Einkommen zu sorgen hätten. Aus diesem Grund steigen Frauen oft nicht in Führungspositionen auf, weil angenommen wird, dass sie irgendwann Kinder bekommen werden/könnten und somit nicht mehr effizient arbeiten könnten. Klingt alles ziemlich hypothetisch und ist vor allem kein Grund, einer Frau einen beruflichen Aufstieg zu verwehren. Leider wird in solchen Fällen häufig nicht an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gedacht, die beide Elternteile einbezieht, die Möglichkeit, dass Frauen trotz ihrer Kinder arbeiten können oder wollen.

Es ist an der Zeit, dass es keine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern mehr gibt, dass Mann und Frau am Ende eines jeden Jahres dasselbe verdient haben. Wir Juso Bochum setzen uns daher auch weiterhin für eine Gleichberechtigung der Geschlechter ein, wie sie im Gesetz schon lange verankert ist. Denn wir wollen keinen 11. Equal Pay Day!

2017 muss man Farbe bekennen!

über 2500 neue jusosDieses Jahr kommt es drauf an – zeige Haltung für Gerechtigkeit und Solidarität, gegen Rechtspopulismus von Petry bis Trump!

Du kannst mitbestimmen in welcher Gesellschaft du lebst, durch dein Engagement und deine Haltung. Ein sehr guter Weg hierzu ist das Mitmachen in der SPD und bei den Jusos. In den letzten Wochen haben schon tausende erkannt, dass wir alle uns bewegen müssen. Also worauf wartest du noch? Komm vorbei und mach mit!