Internationaler Frauentag 2015

20150307_135751Seit nun mehr als 100 Jahren gibt es den Internationalen Weltfrauentag und auch dieses Jahr sind die Jusos Bochum wieder mit dabei. Denn wir sind noch nicht am Ziel, der Gleichstellung von Mann und Frau, angekommen. Es gibt noch viele Baustellen, die auf uns warten. Weiterhin werden wir uns für eine gleichberechtigte und emanzipatorische Gesellschaft stark machen. Für diese braucht es ein Umdenken, denn die Realität in Deutschland sieht anders aus, als es manch einer wahr haben will. Der Großteil aller Vorstände in Deutschland wird noch von Männern repräsentiert, doch dank der Quotenregelung wird sich hier hoffentlich bald etwas ändern. Im 21. Jahrhundert verdienen Frauen in Deutschland immer noch 22% weniger als ihre Kollegen, und das bei gleicher Qualifikation.

In der Öffentlichkeit wird das weibliche Geschlecht noch immer als Sexobjekt zur Schau gestellt: in Film und Fernsehen, in der Werbung und auch im Fußball. Immer noch gibt es das Problem häuslicher und sexueller Gewalt gegen Frauen. Das Familienbild hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert, noch immer sind es die Frauen, die in Elternzeit gehen und aus diesem Grund am häufigsten von Altersarmut betroffen sind. All das sind Gründe, um für eine bessere Zukunft einzustehen.

Getreu des diesjährigen Mottos: „Frauen auf dem Weg“ standen wir Jusos Bochum gestern, am 07.03.2015, gemeinsam mit der AsF und anderen Frauenorganisation in der Innenstadt. Dort informierten wir interessierte Bürger*innen über das Thema Gleichstellung und gaben ihnen die Möglichkeit auf einer großen Sprechblase aufzuschreiben, was Gleichstellung für sie bedeutet. Dabei kamen die unterschiedlichsten Meinungen zusammen. Einigen Bürger*innen war es wichtig, dass es endlich mehr Frauen in Vorständen gibt, andere wollten genau so viel verdienen wie ihre Kollegen und wiederum andere wollten einfach ernst genommen werden.

Auch in Zukunft werden die Jusos Bochum sich für Gleichstellung und Feminismus stark machen und vor allen Dingen auf deren Wichtigkeit für unsere Gesellschaft aufmerksam machen.

Feminist: Don’t be calm. Riot!

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