Schulfrieden… und dann? Der AK Bildung diskutiert über die „Schule der Zukunft“

Am letzten Mittwoch (12AK Bildung.11.2014) leitete der AK Bildung sein neues Schwerpunktthema mit einer Zukunftswerkstatt ein: In den nächsten Monaten soll über die aktuelle Schul- und Bildungspolitik in NRW diskutiert werden.

Der Schulpolitische Konsens NRW gilt nun seit 2011. Eine zentrale Veränderung der Schullandschaft, die er mit sich brachte, war die Einführung der neuen Sekundarschule. Durch den Verzicht auf eine gymnasiale Oberstufe steht sie jedoch unseren Vorstellungen einer Gemeinschaftsschule in einem entscheidenden Punkt nach.

Auch die in den Leitlinien für die Gestaltung des Schulsystems in NRW formulierte Begründung für eine Veränderung der Schullandschaft, die das Problem auf ein demographisches reduziert (Rückgängige Schüler*innenzahlen und ein verändertes Wahlverhalten führen demnach zum Attraktivitätsverlust der Hauptschule) verschleiern das eigentliche Problem unseres Schulsystems: Eine mangelhafte Chancengleichheit.

In einer Zukunftswerkstatt haben wir nicht nur eine kritische Analyse vorgenommen, sondern auch Utopien und Wünsche für eine chancengerechte Schule formuliert. In den folgenden Sitzungen des AK Bildung werden wir uns mit den Möglichkeiten einer Verbesserung der Schulwirklichkeit beschäftigen, die trotz des Schulkonsens möglich sind.

In einer sehr produktiven Diskussion haben wir gemeinsam Schwerpunkte für unsere (bildungs-) politische Arbeit gesetzt, ein herzliches Dankeschön dafür!

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