Sebastian Hammer für den Landesvorstand
Die Jusos Bochum haben den stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Sebastian Hammer ins Rennen um einen Posten im nächsten NRW-Landesvorstand der Jusos geschickt. Auf der letzten Ruhr-Jusos Sitzung wurde Sebastian mit der Mehrheit der anwesenden Unterbezirke als Ruhrgebietskandidat nominiert. Insgesamt sind für das Ruhrgebiet Nicolin Schmiedgen, Kim Quermann, Florian Meyer, Frederic Cordes, Marcel Wenzel und Sebastian Hammer nominiert.[mehr...]
Sebastian hat in den vergangenen Jahren in Bochum besonders am Bereich gegen Rechtsextremismus gearbeitet und ist in der Kommune aktiv im Bereich der Integrationsarbeit.
Die Jusos Bochum wünschen Sebastian viel Erfolg bei der Landeskonferenz am 04. Und 05. September 2010 in Bielefeld.
Hier könnt ihr auch bereits seine Kandidatur nachlesen.
VRR-Aufsichtsrat fördert Bildungsbenachteiligung
Studierende des zweiten Bildungswegs (Berufsschulen etc.) fallen ab dem neuen Schuljahr aus der Förderung des Schoko-Tickets raus. Die obengenannte Gruppe hat bereits ihre Kündigungen für die bestehenden Abonnements erhalten.
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Die schwarz-grüne Koalition im Verwaltungrat des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) blockiert somit ganz Bildungsbiographien von bis zu 4.500 Studierenden des zweiten Bildungswegs.
Die neue Landesregierung in NRW will eine Verbsserung der Bildungschancen für jeden Einzelnen und jede Einzelne. Jedoch gab es einen breiten Konsens bei den Grünen und der Union im Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes, bei dem auch einige Sozialdemokratinnnen und Sozialdemokraten mitgestimmt haben. Hier sollte die Regierung eine Lösung finden.
Svenja Ludwig, Bochumer Juso-Vorsitzende, erklärt dazu: "Man darf seine Tarif- und Kostenpolitik nicht auf dem Rücken der jungen Menschen austragen. Es ist eine Schande, wenn in unserem Bundesland einige Menschen keinen Abschluss nachholen können, weil ihnen das Geld für ein Ticket fehlt."
Sebastian Hammer, Bochumer Kandidat für den Juso-Landesvorstand erklärt: "Im Landesgesetz von NRW ist tatsächlich nicht verankert, dass es für diese Personengruppe eine Förderung geben muss. Das ist ein Zustand, der eine Änderung erfordert. Die neue Landesregierung ist hier in der Pflicht und muss eine Lösung finden."
Seit 8 Jahren kofinanziert der VRR für die Schülerinnen und Schüler des zweiten Bildungswegs diese Art des Tickets. Dies war eine Form von solidarischer und intelligenter Unternehmenspolitik. Mit dieser Tradition darf nicht gebrochen werden.
Nachdem die Industrie- und Handelskammer dieses Jahr in einem Bericht erklärte, dass ca. 50.000 Lehrstellen unbesetzt bleiben mangels Bewerberinnen und Bewerber, darf der VRR hier nicht noch weitere Hürden setzen und auch volkswirtschaftlichen Schaden zusätzlich anrichten.
Wir brauchen wirkliche Bildungsgerechtigkeit. Daher fordern die Jusos Bochum den VRR auf, seinen Beschluss zu überdenken und eine Lösung anzubieten, bis die Landesregierung eine gesetzliche Regelung zur Mobilität Studierender auf dem zweiten Bildungsweg geschaffen hat.
Jusos grillen und spielen Fußball
Die Jusos Bochum laden alls Jusos (auch die, welche sich nicht zuvor angemeldet haben) ganz herzlich zum Fußball spielen und anschließendem Grillen morgen, am Samstag, 14.8.2010 ab 17:00 Uhr ein.[mehr...]
Nach dem Fußball wird in netter Runde gegrillt. Es gibt Salat, Fleisch und Würstchen. Wer gerne noch etwas anderes essen möchte, der kann gern etwas mitbringen. Der Grill ist ja vor Ort.
Die Adresse lautet Kollegstr. 10, 44801 Bochum
mögliche Anfahrten:
1. U35 bis Endstelle=Hustadt -> gegenüber durchs Technologiequartier über Lise-Meitner-Allee, nächste rechts (müsste Konrad-Zuse-str sein) wird nach 200m automatisch zu auf dem Kalwes, straßenverlauf immer folgen, nach der Steigung nächste rechts=Kollegstr. bis Ende. Ca. 20min
2. Mit dem Auto via Unistr. -> bei Haltestelle Hustadt abfahren, links ins TQ, oberer Beschreibung folgen
3. Mit dem Auto via A43 -> Abfahrt Witten-Heven (bei großer blauer beachvolleyballhalle), Ampel links Richtung Kemnade, Straßenverlauf um Rechtskurve folgen, nächste links bei landgasthof, Berg hoch, nächste links in Kollegstr.
Wir würden uns freuen möglichst viele von Euch am Samstag beim Fußball spielen und anschließendem Grillen zu sehen.
Jusos Bochum laden zu UBK ein
Die Jusos Bochum laden am 25 August 2010 zu ihrer nächsten Unterbezirkskonferenz ein. Im Hinblick auf die nächste Landeskonferenz am 4./5. September 2010 in Bielefeld und die anstehende Neuwahl des Juso-Landesvorstands wollen wir mit euch das Antragsbuch beraten. Als Referenten konnten wir Veith Lemmen, Koordinator der Juso-Hochschulgruppen NRW und kooptiertes Mitglied in den Juso-Landesvorstand, gewinnen. Die Einladung und alle anderen Details findet Ihr auf der Unterseite „Unterbezirkskonferenz“.
Hannelore Kraft ist neue Ministerpräsidentin von NRW
Hannelore Kraft ist die neue Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im zweiten Wahlgang mit 90 Ja-Stimmen gewählt. 80 Abgeordnete stimmten gegen sie, 11 enthielten sich der Stimme. Hannelore Kraft ist die erste Frau an der Spitze einer NRW-Regierung.Anschließend bedankte sich Hannelore Kraft für ihre Wahl. «Ich freue mich auf die Aufgabe, die vor mir liegt.» NRW sei ein starkes Land, dessen Bürger unseren vollen Einsatz verdient hätten. Kraft rief alle im Landtag vertretenen Fraktionen zur Zusammenarbeit auf. Das Wohl des Landes müsse Vorrang haben vor parteipolitischen Interessen, so die neue Ministerpräsidentin.
AK gegen Rechts betreibt Aufklärung an Schulen
Bereits an die zweite Schule wurde der Arbeitskreis gegen Rechts der Jusos Bochum zur Aufklärung an weiterführenden Schulen eingeladen. Hierbei spielen die SPD und Parteien keine Rolle, viel mehr geht es um die Aufklärung über die NPD und die "Rattenfänger-Strategien" der neuen Rechten.
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Bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen in NRW haben die Jusos Bochum in einem Schreiben alle weiterführenden Schulen auf die Gefahr der Schulhof-CD aufmerksam gemacht und gleichzeitig ein Aufklärungsgespräch angeboten.
Die Schiller-Schule in Bochum kam auf das Angebot zurück und "buchte" die beiden AK-Leiter des Arbeitskreis gegen Rechts der Jusos Bochum für die Poltiik-AG sowie verschiedene Klassen aus der Differenzierung aus dem Sozialwissenschaftlichen Bereich. Scheinbar sprach sich die Fachkompetenz der Jusos auf dem Gebiet herum und es kam schnell eine Anfrage des Schiller-Gymnasiums Witten hinzu.
In der letzten Woche besuchten die Jusos Bochum gemeinsam mit den Jusos Witten die vollbesetzte Aula des Schiller-Gymnasiums Witten. Der Vortrag mit anschließender Diskussion beinhaltete sowohl die Entstehung und Entwicklung der NPD in Deutschland, die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt sowie rechtsextremen Lifestyle und bekannte Köpfe der Wittener rechtsextremen Szene.
"Der AK gegen Rechts begrüßt die Bereitschaft der Schulen gemeinsam an dem Thema zu arbeiten und freut sich auf weitere Anfragen von Bochumer Schulen oder Schülervertretungen." stellte Sebastian Hammer, einer der AK-Leiter, zufrieden fest.
Inhaltlich einmal tief eingeatmet
Zufrieden, um einiges Wissen reicher und mit vielen neuen Ideen und Standpunkten kommen die Jusos Bochum aus ihrem diesjährigen Wochenendseminar in Hattingen zurück nach Bochum. Die Diskussionen und Workshops boten einen tiefgreifenden Einstieg in die nach den vielen Wahlkämpfen nun in den Mittelpunkt rückende inhaltliche politische Arbeit. Aber auch die so genannten teambildenden Maßnahmen durften natürlich nicht fehlen.[mehr...]
An diesem Wochenende (25. – 27. Juli) bot die DGB-Bildungsstätte in Hattingen den Bochumer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten Heimat- und Arbeitsstätte. Die Teilnehmer des diesjährigen Juso-Seminares genossen die wunderschöne und natürliche Atmosphäre, das schöne Wetter und den Grillplatz – natürlich erst nach getaner Arbeit.
Und die begann gleich am Freitagabend mit einer Diskussionsrunde über die „Grauen Wölfe“. Die Jusos ließen sich vom eigens eingeladenen Referenten Dr. Kemal Bozay, dem Verfasser des Buches „Graue Wölfe heulen wieder“ über die Gruppe aufklären, erarbeiteten Motive und Hintergründe. Am Ende des Abends war für den Leiter des AK Gegen Rechts klar: „Diese Gruppe wird uns in unserer Arbeit gegen Rechts weiter beschäftigen. Wir werden uns intensiv mit ihnen beschäftigen und unsere Arbeit möglicherweise auch in einem Antrag bündeln.“
Nach einer kurzen das Gruppengefühl und den Teamgeist durchaus steigernden Nacht ging es dann am warmen und sonnigen Samstag so richtig los. Morgens stiegen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten zusammen mit dem Gründer des „Pottblogs“ Jens Matheuszik in das Thema „Netzpolitik“ ein. „Über dieses Thema wird in unserer Partei viel zu wenig diskutiert. Wir werden als Jusos für einen regelmäßigen Diskussionskreis Netzpolitik innerhalb der SPD Bochum eintreten!“, fasste Jonathan Ströttchen, Vorstandsmitglied der Jusos Bochum, die Ergebnisse zusammen.
„Wir haben sehr sehr viel gemeinsam!“, war dann der Leitspruch des Nachmittags. In einem Workshop in Zusammenarbeit mit der Grünen Jugend Bochum wurden die Knackpunkte der Umwelt- und Energiepolitik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen SPD und Grünen beleuchtet. Die Leiterin des AK Ökologie und Umwelt Ulla Bothe ging sogar noch einen Schritt weiter: „Es ist für uns als SPD sehr wichtig, dass wir uns diesem Thema etwas mehr widmen. Wir haben starke Positionen, die auch gemeinsam mit den Grünen vertreten werden könnten. Doch findet man sie bei uns höchstens im Programm, selten aber in Reden und Gesetzesinitiativen unserer Berufspolitiker.“
Bevor der Abend dann beim gemeinsamen Grillen und Fußballschauen seinen Ausklang fand, warfen die Seminarteilnehmer schonmal einen ersten Blick auf das Thema der kommenden Sitzung: „Die Jusos machen vermehrt die Abschaffung der Ziffernnoten an unseren Schulen zum Thema!“, informiert der Bochumer Juso-SchülerInnen-Sprecher Jonathan Röder: „Wir haben heute erste inhaltliche Grundlagen zu dieser sehr komplexen Fragestellung geschaffen und werden am Mittwoch dann um 19 Uhr in unserem Büro in der Alleestraße gemeinsam mit Pat Kreß, dem Landessprecher der Juso-SchülerInnen tiefergehend darüber diskutieren.“ Zu dieser, wie auch zu allen anderen Sitzungen, sind alle interessierten Jugendlichen natürlich herzlich eingeladen.
Die Feedbackrunde brachte vor der Abreise am Sonntag dann auch vieles Positives mit sich: „Ich glaube, wir haben ein richtig gutes und intensives Seminarwochenende hinter uns.“, resümiert die Bochumer Juso-Vorsitzende Svenja Ludwig. „Wir haben unsere inhaltliche Arbeit vertieft, uns an neue Gebiete herangewagt und nehmen viel mit zurück nach Bochum!“
Am 09. Mai zur Wahl gehen - Gegen Ausländerfeindlichkeit - Für Toleranz und Vielfalt und Partizipation von Migrantinnen und Migranten
In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag unmittelbar vor der Landtagswahl hat es der SPD-Kandidat Serdar Yüksel mit Vandalismus aus dem rechtsextremistischen Spektrum zu tun. Als er sich am Morgen aufmachen wollte gemeinsam mit Zülfiye Kaykin, aus Hannelore Krafts Kompetenzteam, die Bochumer Zentralmoschee zu besuchen, fand er sein Wahlkampfmobil mit Hakenkreuzen beschmiert vor. Die Jusos Bochum verurteilen dies und geben den Wählerinnen und Wählern ein klares Signal für den Wahlsonntag mit:
Am Sonntag, den 09. Mai 2010, SPD wählen. Wir sind mit unserem Landtagskandidaten Serdar Yüksel gut aufgestellt für eine multikulturelle Gesellschaft mit Toleranz und Vielfalt.[mehr...]
Die Schmierereien von Hakenkreuzen und dem Kürzel NSBO tauchen auf dem Wahlkampfmobil von Serdar Yüksel nicht zum ersten mal auf. Die Gruppe NSBO (Nationale Sozialisten Bochum) tritt immer wieder in Verbindung mit den Namen Marcus Schumacher und Andre Zimmer auf. Marcus Schumacher war bei der letzten Bundestagswahl Kandidat im Wahlkreis Bochum II. Andre Zimmer kandidiert im Bochumer Osten und Norden gegen Carina Gödecke als NPD Direktkandidat.
Der Leiter des AK gegen Rechts der Jusos Bochum, Sebastian Hammer, äußerte sich zu dem Vorfall wie folgt:
"Dieser "Angriff" auf Serdar Yüksel passt ins Bild. In diesem Wahlkampf konzentrieren sich die rechten Parteien hauptsächlich auf islamophobe Stimmungsmache. Von Minarettverbot bishin zu Bildung statt Moscheen tummeln sich hier die Parolen. Für uns Jusos ist klar:
Seit 30 Jahren gehören Moscheen ins Bild unserer Stadt Bochum. Moscheegemeinden und die dazugehörigen Muslime und Muslima beteiligen sich an den interreligiösen Dialogen, bringen sich ein, gestalten das zivile Leben in unserer Stadt mit. Die Öffnung dieser Gemeinden und der gegenseitige Dialog tut unserer Stadt gut!
Das ist die Wirklichkeit unserer Stadt seit Jahrzehnten.
Wir haben eine Verantwortung für unsere Gesellschaft:
Die Jusos Bochum wehren sich gemeinsam mit vielen Bochumerinnen und Bochumern, Institutionen, Organisationen, Moscheen, Synagogen und auch Kirchen gegen diese durchsichtigen, verdummenden Angriffe auf unsere multikulturelle Gesellschaft und unsere muslimischen Freunde. Islamophobie, Rassismus und Antisemitismus darf in Bochum keinen Platz haben.
Deshalb am 09. Mai zur Wahl gehen. Beide Kreuze bei der SPD machen. Für ein tolerantes und offenes NRW!"